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Reynaldo Hahn (1874-1947): A Chloris

Dieses französische Lied habe ich zusammen mit der fantastischen Mezzosopranistin Maria Pizzuto aufgenommen.

Hier ist der Originaltext des Dichters Théophile de Viau (1590-1626) und seine Übersetzung:

S'il est vrai, Chloris, que tu m'aimes,
Mais j'entends, que tu m'aimes bien,
Je ne crois pas que les rois mêmes
Aient un bonheur pareil au mien.
Que la mort serait importune
De venir changer ma fortune
A la félicité des cieux!
Tout ce qu'on dit de l'ambroisie
Ne touche point ma fantaisie
Au prix des grâces de tes yeux.
Wenn es wahr ist, Chloris, dass du mich liebst,
Und ich vermute, dass du mich magst,
Dann glaube ich nicht, dass selbst die Könige
Ein vergleichbares Glück wie das Meinige haben.
Wie ungelegen käme der Tod,
Würde er mein Glück eintauschen
Gegen himmlische Freude!
Alles was man von Ambrosia sagt,
Beflügelt meine Phantasie nicht so sehr
Wie die Anmut deiner Augen.